Gemeinsame Veranstaltung zum Jahresmotto der Gartengesellschaft „Sag mir, wo die Blumen sind - Von dem Verschwinden der Blumen in den Gärten“ mit der DGGL - Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein in der Freien Akademie der Künste am 27. April 2017. Ein Bericht von Karina Beuck.

Gut fünfzig Besucher hatten sich zum Thema „Sag mir wo die Blumen sind“ in der Freien Akademie der Künste versammelt und damit passenderweise in der ehemaligen Pflanzenverkaufshalle. Nach einer kurzen Einführung in das Thema durch Detlev Brinkschulte erwartete die anwesenden Mitglieder der „Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur“ und der DGGL ein launiger Vortrag von Torkild Hinrichsen, dem ehemaligen Leiter des Altonaer Museums und damit auch des Rieckhauses, das bis vor einigen Jahren dem Museum angegliedert war. Er ist ein vor 20 Jahren „Zugezogener“ in den Vierlanden und kennt sich mit dessen Geschichte bestens aus.

Die Vierlande bestehen aus vier Kirchspielen, ursprünglichen Inseln, die von Bergedorf aus eingedeicht wurden. Ehemals gab es dort nur den Niedersächsischen Hallenhaustyp, also die typischen reetgedeckten Bauernhäuser. Die Hofflächen waren riesig, der Rieckhof zum Beispiel hatte 40 ha, und wurden mit Hilfe von



Ausstellung vom 11. bis 26.06.2016 

Abb.: Andreas Hentrich, Aquarell 2013, 15,5 x 50 cm 

 

In diesem Jahr richtet der Kunstverein Kehdingen die Aufmerksamkeit auf Botanische Kunst. Künstler, die sich der botanischen Kunst verschrieben haben, malen einzelne Blätter, manchmal von Insekten angefressen, zeichnen zarte Pflanzen, fleischige Blüten, eine Hagebutte oder den nackten Rosenstängel. Es gibt Künstler, die sich auf Obst, Gemüse oder Blätter spezialisiert haben, mit Materialien arbeiten, die sie in der Natur finden oder konservieren Pflanzenteile wie die Botaniker in ihren Herbarien.



Ein neues Großbauprojekt bewegt die Bewohner der Neustadt, Historiker und Denkmalschützer: Die geplante Bebauung am Hafentor mit einem Gebäudekomplex, der einen der berühmtesten Aussichtspunkte Hamburgs mit Blick auf die Elbe und die Stadt bald zerstört haben könnte. Die Pläne der Stadt stoßen auf Unverständnis und Kritik. Die frühere Sprecherin für Hamburg und heutige Präsidentin der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur hat in einem Brief an den Ersten Bürgermeister der Stadt Olaf Scholz die Bedenken der Gesellschaftsmitglieder gegenüber dem Bauprojekt formuliert.