mitgliedschaft

Die Idee, ein Jahresmotto herauszugeben, entstand 2012 zu Beginn meiner Präsidentschaft aus zweierlei Gründen: Zum einen sollte es eine zweigübergreifende Gemeinsamkeit geben, zum anderen empfinde ich die Auseinandersetzung mit einem Thema und die Überlegung, wie man es umsetzen kann, als sehr reizvoll. Das Jahresmotto wird nicht „demokratisch gewählt“ sondern ich erlaube mir, es festzulegen.  Vorschläge sind natürlich willkommen.

 

Im ersten Jahr 2013 lautete das Motto „Wege“ und wurde sehr unterschiedlich interpretiert - das konnten Lebenswege verschiedener Gartenpersönlichkeiten sein, ein Vortrag über die Anlage von Gartenwegen oder auch eine Familienrallye entlang der Elbe durch verschiedene historische Parks. Im Jahr darauf hieß es: „Der Garten ist ein Paradies!“ - wer wollte da widersprechen?! Das Motto 2015, „Pflanzen - die Welt zu Gast in unseren Gärten“, bekam durch die multikulturelle Entwicklung unserer Gesellschaft eine unvorhergesehene Aktualität, interkulturelle Gärten wurden besucht, ein Vortrag über Blackbox Gardening griff das Thema auf neue Weise auf.



von Leonhard Ehlen

 

Grenzgang: Sich in eine Freiheit begeben, die ihre Bindung im Vertrauten hat.

Grenzgänge geschehen uns (beim Gehen), indem wir unerwartet auf als fremd Empfundenes in der bisher vertrauten äußeren Wirklichkeit stoßen. Und das auch beim Thema Garten. Jeder von uns glaubt zu wissen, was ein Garten ist. Der Kiesgarten fordert neue Überlegungen. Grenzgänge sind wesentlich innere Prozesse, die sich an äußeren Begebenheiten, die als fremd empfunden werden, entzünden mögen. Konkret geht es um Kies, der gerade fuhrenweise in unsere blühende Vorstellung von Garten gekippt wird.

 

Den Begiff „Grenzgänge“ hat übrigens unsere Präsidentin, Gabriele Schabbel-Mader in die Runde der Gartenfreunde verklappt. Ich fühlte mich von dem mir schwer faßbaren Wort gleichzeitig erschlagen und aufgefordert. So mußte ich erstmal Übersicht gewinnen, indem ich es von mir warf und aus fernerer Warte sinnend betrachtete. Inzwischen habe ich mir Standbein und Luft verschafft und bin bereit, Kies und Garten unter dem Vorbehalt des Grenzgangs zu betrachten.



von Gabriele Schabbel-Mader (Präsidentin der Gesellschaft zur Gartenkultur)

 

Bei dem Begriff Park hat man fast immer eine stolze Anlage vor Augen, alte Bäume, sanft gewellte Rasenflächen, vielleicht sogar Freitreppen oder Wasserflächen. Hamburg bietet eine Fülle von Beispielen für diese Bilder, den Jenisch-Park, den Stadtpark, aber auch unsere berühmte Perlenkette an der Elbe, die Reihe der kleineren Parks wie Hessepark, Baurs Park oder den Hirschpark. Hamburg ist zu Recht stolz auf dieses grüne Erbe. Wenn aber Hamburg zu den grünsten Städten Europas zählt, dann auch deshalb, weil es unzählige kleine Grünanlagen über die ganze Stadt verteilt gibt. Der Park um die Ecke sozusagen, oft nur nebenbei wahrgenommen, wenn man durch die Stadt fährt, aber was für kleine Oasen sind das! Aus meiner eigenen Biografie weiß ich, wie wertvoll diese Plätze sind.



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