ParadiesAn einem zunächst verregneten Tag, der dann doch angenehm warm wurde, erreichten wir Eden. Ein Autobahnteilstück und auch einige S-Bahnhöfe waren gesperrt. Allen Widrigkeiten zum Trotz fluteten unsere Mitglieder und Gäste. Aber wer möchte nicht einmal wenigstens einen Blick ins Paradies werfen? Herr Gödde, ein Vorstandsmitglied, erklärte uns sehr lebendig die Ausstellung. 1893 gründeten die pflastermüden, großstadtgeplagten Vegetarier und Berliner die Genossenschaft. Sie wollten exemplarisch die größten Menschheitsprobleme lösen. Sie wollten gesund leben und gemeinsam den Boden besitzen.

Die Gründungsmitglieder und Leiter „empfingen“ uns schon im Flur. So auch Herr Landmann, der die Pflanzenmargarine erfand. In dem Hauptraum konnten wir



LotusLotusstempelDunkelgrau und schwer hingen die Wolken über der Autobahn, als wir Richtung Frankfurt (Oder) fuhren. Die Sonnenblumen auf den Feldern winkten mit ihren gelben Blütenblättern. Seerosen sind Wasser gewöhnt und Gartenbesucher sind abgehärtet. Aber bei strömenden Regen Seerosen bewundern? Die beiden Berliner Hotelmanager empfingen uns in Groß Rietz. Sie erzählten uns, dass Seerosen Gewitter spüren und sich deshalb ca. zwei Stunden vorher schließen. Die Seerosen waren geöffnet. Einer der Züchter, Herr Meyer, ist auf diesem Bauernhof groß geworden. Die 92jährige Oma von Herrn Meyer lebt dort. Sie „schmeißt den Betrieb“ unter der Woche. Unterstützt wird sie von vier Laufenten. Sie fressen die Schnecken. Denn Schnecken mögen Seerosen.

Als wir uns alle auf dem urigen Bauernhof versammelt hatten, öffnete sich der Himmel. Die Enten watschelten ins Trockene. Wir eilten in ein Gewächshaus. Dort empfingen uns



Staaken 1Staaken 2Als Ausgleichsveranstaltung zu dem Landhaus Abraham gab es am 18.05.19 eine Führung mit Frau Dr. Meyer-Renschhausen durch die Gartenstadt Staaken. Die Gartenstadt wurde für Mitarbeiter der Rüstungsindustrie 1911 geplant und ab 1914 gebaut. Dazu wurde ein



Beelitz 1Beelitz 4Trotz des kalten Wetters hatten sich 30 Personen für die Veranstaltung eingefunden, davon 10   Gäste. Wir hatten uns für die Führung Zeitenwandel - Wandelzeiten, Geschichte(n) mit Ein- und Ausblicken entschieden. Dabei wurde die Historie, die Architektur und die Technik sowie der getrennte Kurbetrieb der Heilstätten für Frauen und Männer erklärt. Die gesamte Anlage ist ca. 200ha groß und hat insgesamt 60 Gebäude. Der erste Bauabschnitt wurde in nur 4 Jahren von 1898 bis 1902 errichtet und war auf dem neuesten Stand der Technik seiner Zeit. Das gesamte Gelände wurde