Die Märzveranstaltung unseres Zweiges führte uns auf den jüdischen Friedhof in Weißensee. Der jüdische Friedhof in Weißensee wurde 1878 auf einem 42 ha großen Grundstück erschlossen. Gartenarchitektonisch wurde der Auftrag an Hugo Licht gegeben, der bei der Ausschreibung zu diesem Friedhof den ersten Platz bekam. Er entwarf die Friedhofsgebäude und teilte die Grabfelder in Dreiecke, Rechtecke, Trapeze. Die Kreuzungen der durch Baumalleen eingefassten Hauptwege bildeten einen Kreis, ein Quadrat oder ein Oktogon. Aufgrund der historischen Ereignisse konnte sich auf diesem Friedhof eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln, die es heute zu entdecken galt.

Bild5 jued Lewins

Bild1 jued. AschottBild2 jued Pultstein

Mit Frau Dr. Seitz hatten wir eine kundige Führerin, da siesich im Rahmen eines Kooperationsprojektes der TU des Landesdenkmalamtes, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der jüdischen Gemeinde von Berlin 3 Jahre mit dem jüdischen Friedhof beschäftigt hat. Ziel war es,



In der heutigen Veranstaltung hat Herr Dr. Albrecht Ziburski mit seiner wunderschönen Multimediapräsentation uns in die Welt der Bauerngärten und in seinen eigenen Garten Moorriem entführt. Beginn der Bauerngärten waren die Nutzgärten, die für das tägliche Leben essentiell waren.

Mit zunehmenden Wohlstand der Bauern, wurden auch die Gärten anders gestaltet, sodass diese als repräsentative Gärten in den Gartenbau Einzug hielten. Die Bauerngärten, die wir heute kennen, entstanden aus der Reformbewegung des angehenden 20. Jahrhunderts, in denen mehrere Stile Einzug hielten.

Am Anfang wurden uns die Bauerngärten im Schwarzwald vorgestellt. Es waren keine formalen Gärten und waren auch nicht immer in der direkten Nähe zum Hof, sondern wurden dort angelegt, wo



Den Auftakt unserer Veranstaltungen für dieses Jahr machte Frau Barbara Hücking und nahm uns mit auf die Reise "Unterwegs zu den Gärten der Welt". Sie las aus Ihrem gleichnamigen Buch und die Texte wurden von schönen Bildern begleitet. So reisten wir mit dem "Parkomanen" Fürst zu Pückler und Muskau nach England und durften ihn auch bei seiner Brautschau begleiten. Danach ging es mit der Schriftstellerin Edith Warthon nach Italien. Auch eine Gartenreise der Gartengesellschaft war Thema "3 Gärten an einem Tag" in Irland, sowie eine mörderische Reise mit Agatha Christie. Auch die Schneeglöckchen bekamen einen Platz in der Lesung. Es war ein schöner Auftakt für das Gartenjahr 2019.