Li 3 Pferde Weidelandschaft 1Am 26.07.2020 hatten wir zusammen mit dem botanischen Verein eine Führung in der Lichterfelder Weidelandschaft. Niemand wusste so richtig, was einen erwartet, oder besser gesagt, man wusste nicht, was einen erwartet. Umso überraschter waren die Mitglieder, als sie sahen, welches Kleinod sich hier auftat. Das Areal befindet sich auf der sogenannten "Parks Range", ein ehemaliger Übungsplatz der Amerikaner. Als diese Berlin verließen, wurde das Areal sich selbst überlassen, bis Frau Loba sich mit der Reitgemeinschaft "Holderhof" der ca. 100 ha großen Fläche annahm. Das Gelände wurde von Müll befreit, und Frau Loba sorgte mit den weidenden Pferden dafür, dass das Gelände nicht komplett zuwuchs. Auf dem Gelände handelt es sich um Spontanvegetation, d.h. es wurde nichts angepflanzt. Jetzt findet man wieder ca. 500 Pflanzenarten, 58 Brutvogelarten, 292 Arten Großschmetterlinge, Käfer, diverse Heuschreckenarten und über 264 Arten Wildbienen und Wespen, sowie 7 Amphibienarten.



Bericht Rosenbluete berlinInspiriert von Paretz, entwarfen Schinkel, Stüler und Lenné das „Petzower Ensemble“. Sie gestalteten Schloss, Kirche, Dorf, Park und Schlossgarten im frühen 19. Jahrhundert. Der ehemalige Schlossgarten - früher mit Obst und Gemüse bepflanzt – wird eingefasst von einer rötlichen Ziegelmauer. Die Eigentümerdynastie Kaehne verdiente ihr Geld mit der Produktion von Ziegeln.

Beatrice steht im Torbogen. Sie ist Dantes lebenslange Liebe aus der Göttlichen Komödie, die ihn im Paradies erwartet. Der Eigentümer, Herr Kosakowski, zeigt uns sein Paradies.

Wir spazieren durch ein lauschiges Wäldchen, in dem Elfen und Zwerge wohnen. Die Elfen tanzen nachts auf einer kleinen Wiese. Aus sehr großen Wurzeln ist ein eindrucksvolles Tor gebaut, in dem die Zwerge hausen. Eines unserer Mitglieder sitzt vorübergehend im Rollstuhl. Sie wird durch das Tor gefahren und darf sich etwas wünschen.



Bild 7Da unsere Aprilveranstaltung "Narzissen im Schlosspark" aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, wie auch andere schöne Veranstaltungen, waren wir umso erfreuter, dass wir den Termin am 07.06. nachholen durften. Anstatt Narzissen gab es eine wundervolle Rosen- und Päonienblüte.

Im wundervollen Gartensaal haben wir uns erst bei Kaffee und Kuchen gestärkt, der von der Schlossherrin Frau Thiedig gebacken wurde. Die Tischgespräche kamen unweigerlich auf die Corona-Pandemie und die daraus folgenden Einschränkungen. Glücklich können sich die Mitglieder schätzen die einen Garten haben. Während des Kaffeetrinkens gab es auch eine kleine Einführung von Frau Thiedig zu dem Anwesen.



Bei dieser Veranstaltung am 15.02.2020 nahm uns Herr Prof. Dr. Wyss mit, in den Mikrokosmos des Apfelbaums. Die Aufnahmen entstanden zwar alle im Labor, trotzdem hatte man das Gefühl mitten in der Rinde, Blüten oder auch auf den Blättern des Apfelbaums zu sitzen und dem großen Fressen, Schlüpfen und auch Sterben der kleinen Baumbewohner direkt von Angesicht zu Angesicht zuzusehen. Ebenfalls durften wir wie in einer Peepshow Zeuge der Fortpflanzung werden. So nah sind wir diesen kleinen Bewohnern noch nie gekommen und ich sehe jetzt die vertrockneten Blüten oder auch Fraßschäden an den Blättern mit ganz anderen Augen.

Alle Vorgänge wurden von Herrn Professor Wyss charmant und nicht ohne Humor Live kommentiert.

mord im apfelbaum 1