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Cover Philososphie des GärtnernsEs gibt Begriffe, die sind nicht geschützt. „Philosophie“ ist so einer. Er wird inflatorisch und großzügig für alles benutzt, was eine Ähnlichkeit mit „Nachdenken über“ oder „Reden über“ hat. Bezeichnungen wie „Kleine Philosophie der Mathematik“ oder „Kleine Philosophie der Macht“ nehmen sich sehr bescheiden aus neben einer Reihe, die seit kurzem im Mairisch Verlag herausgegeben wird. Dort gibt es u.a. „Die Philosophie des Laufens“, „Die Philosophie des Kochens“ und auch „Die Philosophie des Gärtnerns“. Der letztgenannte Titel gewann 2017 den 1. Preis in der Sonderkategorie „Beste Gartenprosa und Lyrik" bei der Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises. Ein solcher Titel weckt große Erwartungen, denn



Cover Schwester Christas MischkulturEs geht um Gemüse. Um Gemüse, das in richtigen Beeten mit Erde gezogen wird. Und nach Prinzipien, die ein wenig Verständnis der natürlichen Bedingungen und Gegebenheiten voraussetzen. Jutta Langheineken und Sr. Christa Weinrich von der Benediktinerinnen-Abtei Fulda haben ein Buch veröffentlicht, in dem sie das alte Wissen von den Vorzügen einer Mischkultur im Gemüsebeet zusammentragen. Seit über 60 Jahren beschäftigt sich das Kloster mit einer naturgemäßen Bearbeitung des Bodens, der Gewinnung von Kompost und der sog. Mischkultur. Grundlage ihrer Arbeit ist die „Erkenntnis, dass Pflanzen sich gegenseitig im Wachsen fördern, aber auch hemmen“. Dass mit Mischkultur nicht irgendein buntes Mit- oder Durcheinander von Pflanzen gemeint sein kann, ist selbstverständlich.

Ganz grundlegend und dennoch praxisorientiert gehen die Autorinnen das Thema an und



Anderton SDie grossen Gaertner kleinBraucht es wirklich noch ein weiteres Buch über berühmte Gartengestalter – zumal eines, das als Übersetzung eines englischen Titels daherkommt? Ein deutliches „Ja“, denn was zuerst als großes Manko des Buches aus der Feder des Gartenjournalisten Steven Anderton erscheinen mag, ist zugleich sein großer Vorteil: Es legt seinen Fokus recht deutlich auf englische und englischsprachige Gartengestalter. Auch wenn im Buch Gärtner aus gut einem Dutzend Nationen vorgestellt werden, mag man zwar zunächst also so manchen Gartenkünstler vermissen. Gerader aber im englischsprachigen Raum gibt es jede Menge hervorragende, (zu) wenig oder vielen Gartenfreunden noch gänzlich unbekannte Gestalter des grünen Fachs kennenzulernen. Selbst profunde Kenner der Materie werden hier



Cover Foley Die Gestaltung der Natur kleinOhne Frage könnte es keine kompetentere Autorin eines Buches über die Geschichte der Formgärten geben als die Gartenbuchautorin Caroline Foley , denn als Herausgeberin von Topiarius, einem englischsprachigen Magazin der Europäischen Buchsbaum- und Formschnitt-Gesellschaft, ist sie mit dieser Materie natürlich bestens vertraut. Das Buch versteht sich als eine „Feier des Formschnitts“, des Topiary, und arbeitet die Besonderheiten bei der Verwendung von Formschnittgehölzen in den verschiedenen Zeitepochen und  Ländern aufs Genaueste heraus. Auch wenn in der Zeit des englischen Landschaftsgartens „Topiary“ über lange Zeit verpönt war, hat es nie