Satzung der Gartengesellschaft

 

Unsere Satzung wird gerade überarbeitet. Sie finden sie hier demnächst wieder zum Download.

Vorstand

 

Präsidentin - Gabriele Schabbel-Mader

 

Menschen, die sich für Gärten interessieren, haben meist auch viele andere Interessen wie Musik, Kunst und Literatur, dadurch ergeben sich schnell spannende Gespräche. Das passt zur Gartengesellschaft, die sich für die Gartenkultur in all ihren Facetten engagiert. Ein wichtiges Ziel meiner Arbeit als Präsidentin ist, in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein für die Gartenkultur zu schaffen. Eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit soll in den nächsten Jahren im Zentrum meiner Arbeit stehen. Großartig fände ich, wenn man Gartenkultur als Schulfach etablieren würde. Es bietet so viele Möglichkeiten für fächerübergreifenden Unterricht und interdisziplinäres Lernen: Botanik, Mathematik, Physik, Geschichte und Kunst lassen sich z.B. an einem Barockgarten wunderbar nachvollziehen.

Ich bin seit über 25 Jahren als freischaffende Landschaftsarchitektin in Bargteheide bei Hamburg tätig, zu meinen Arbeitsfelder zählen die Gestaltung von Hausgärten, Spielplätzen und Kindertagesstätten , öffentlichen und gewerblichen Grünflächen wie z.B. die Außenanlagen von Hotels und Firmen. Genauso lange war ich auch als Dozentin für Bepflanzungsplanung an der Meisterschule des Fachverbandes für Garten- Landschafts- und Sportplatzbau in Hamburg tätig. Als Reiseleiterin begleite ich Reisen nach Großbritannien, Belgien und die Niederlande. Mein privater Garten ist um ein Haus von 1911 angelegt, mit vielen Gartenräumen, in denen ich meine Liebe zu Stauden ausleben kann.

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Stellvertretende Vorsitzende - Karin Wiedemann

 

Das Wort „Gartenkultur“ im Namen unserer Gesellschaft charakterisiert die Besonderheit dieser Vereinigung von Gartenfreunden. Es ist das weite Spektrum, das auch meine Freude an der Mitgestaltung unserer Programme ausmacht. Arbeiten Sie im Garten oder – gärtnern Sie? Wer im Garten arbeitet, kämpft mit Rückenschmerzen, Blattläusen, Maulwürfen, Schnecken, Unkrautfrust und Laubfall. Wer gärtnert, ignoriert Frust und Schmerz, sieht sich in einer langen Tradition historischer Gartenformen, berühmter Gärtnerinnen und Gärtner, verschlingt Gartenbücher, will die Herkunft der Pflanzen kennenlernen, reist in Gedanken mit ihren Jägern und Sammlern in die Weiten der Welt, teilt das Glück des Gärtnerns mit vielen Gleichgesinnten aus Vergangenheit und Gegenwart. So besehen ist Gärtnern nicht schlichtes Ackern, Gärtnern ist Kultur. Das ist es, was mich zur Gartengesellschaft trieb.

Von Haus aus Juristin habe ich in Hamburg lange Jahre als Richterin, insbesondere im Wirtschaftsrecht, gearbeitet und im Rahmen des Hamburgischen Richtervereins Ausstellungen wie auch Justiztage organisiert. Lange Jahre habe ich die Verbandszeitschrift des Vereins redaktionell betreut, Aufsätze zur Rechtsgeschichte, der Historie der Hamburger Justizbauten und zur Justiz im Nationalsozialismus beigetragen. Die Mitgestaltung der Lebensumstände meiner Stadt am Rande Hamburgs in der Kommunalpolitik und das Engagement für verstärkten gesellschaftlichen Einfluss von Frauen haben mich in die Politik geführt, so dass ich die letzten Jahre meiner Berufstätigkeit in Kiel als Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Akzente setzen konnte.

Seit 2014 bin ich Sprecherin des Zweiges Schleswig-Holstein und nun auch Vizepräsidentin der Gesellschaft. Ich freue mich auf die Arbeit, in die ich Gartenbegeisterung mit Erfahrungen aus Beruf, Politik und persönlichen Interessen verbinden kann. Lassen Sie uns gärtnern im weitesten Sinne! This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

 

 

Schatzmeister - Dr. Wilfried Kastening

 

altNach 15 Jahren in der  Frankfurter Banken-Welt zog ich Anfang der 90er Jahre mit meiner Frau nach London.  Gemeinsam führten wir dort eine kleine Beratungsfirma mit dem Schwerpunkt internationale Finanzierungsfragen.

Nach der Geburt unserer Tochter kauften wir an der Peripherie Londons ein Haus mit einem prachtvollen Garten. Angesichts der Vielzahl und Vielfalt der Pflanzen fühlte ich mich anfangs unsicher und überfordert, beschloss aber bald, das Gärtnern zu lernen – schon um unseren gartenbegeisterten englischen Nachbarn auf Augen- bzw. Kniehöhe begegnen zu können!

Natürlich wurde ich auch Mitglied der Royal Horticultural Society, studierte Fachliteratur, besuchte regelmäßig die schönsten Gärten Englands sowie die berühmten „flower- shows“ in Chelsea und Hampton Court -  und brachte meine Gartenliebe mit zurück nach Deutschland.

Die Tätigkeit als Schatzmeister unserer Gesellschaft ist also für mich eine geglückte Verknüpfung beruflicher Professionalität und Erfahrung in Finanzierungsdingen und meiner Leidenschaft für die Gartenkultur.

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Schriftführerin - Heidi Lücke

 

altAls junges Mädchen hätte ich nicht im Traum gedacht, jemals in einem eigenen Haus mit Garten zu wohnen. Das änderte sich glücklicherweise, als ich meinen Mann kennenlernte und wir eine Familie gründeten. Wir bekamen drei Söhne und wühlten uns über die Jahre durch vier Gärten! Meine Jungs sind inzwischen groß und aus dem Haus.

2011 zog ich von Brunsbüttel nach Hamburg und lebe nun in einer Eigentumswohnung in der Nähe des Jenisch-Parks und des Botanischen Gartens. Um die Terrasse herum gibt es ein paar Quadratmeter Erde, in die ich – ein wenig wehmütig, aber doch sehr zufrieden - meine Lieblingspflanzen aus unserem letzten Garten in Brunsbüttel gepflanzt habe.

Seit 2004 bin ich begeistertes Mitglied unserer Gesellschaft, betreue seit ein paar Jahren den Versand unserer wunderbaren „Schriftenreihe“ und freue mich sehr darüber, nun als Schriftführerin im Vorstand mitwirken zu können. Es ist schön, auf diese Weise meine Gartenleidenschaft „theoretisch“ weiter pflegen zu können und gleichzeitig am Puls des Geschehens dabei zu sein.

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Ehrenpräsidentin - Anke Kuhbier

 

Das Gärtnern ist meine liebste Beschäftigung, die Gartendenkmalpflege mein liebstes Thema und die Gartengesellschaft mein größtes Engagement. Aus dem Ersten ergab sich alles Weitere – relativ spät, nachdem die drei Kinder schon selbstständig waren. Auch die Gartenbücher, die ich geschrieben bzw. übersetzt habe, sind erst in meinen Fünfzigern entstanden. Jetzt kann ich beinahe schon auf einen eingewachsenen Garten und bei der Gartengesellschaft auf ein „bestelltes Feld“ zurückblicken.

Neben der Gartenkultur habe ich mich in der Kommunalpolitik engagiert. Als Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft waren Stadtplanung, Kultur und Bildung meine Themen. Und in diesem Zusammenhang habe ich 1991 zusammen mit Martina Nath-Esser und Ulli Gröttrup die Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur gegründet. Der Einsatz hat sich gelohnt.

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Beisitzerin -  Marlis Ehlen

 

Ich stamme aus dem Ruhrgebiet. Mein erster Garten war der meines Vaters. Im Sommer lag ich dort gern im Liegestuhl, versteckt in der Rosenlaube neben dem Hühnerstall. In Liebesromane vertieft, genoß ich meine Ruhe. Zwei weitere Gärten waren  von Sträuchern und  Blumen umsäumte Spielflächen für die Kinder. Meine Praxis für Psychologische Psychotherapie habe ich vor acht Jahren aufgegeben. Seitdem lebe ich mit meinem Mann am Ratzeburger See in Schleswig-Holstein. Die Landschaft ist uns innere Heimat geworden. Den vorhandenen Sechziger-Jahre-Garten haben wir gemeinsam, unter Berücksichtigung des Vorgefundenen, nach unseren Vorstellungen neu eingeteilt und bepflanzt. Gartenräume, mittels Hecken, Bäumen  und Pergolen gestaltet, verschaffen Blickachsen, überraschende Entfaltungen von Farbe und Licht und  Intimität. Haus und Garten bilden eine ästhetische Einheit. Die Strenge der Struktur korrespondiert mit lebendiger, rhythmisch vergänglicher Fülle. Und dann noch Äpfel, Nüsse, Küchenkräuter...Braucht es noch mehr? Beim Unkrautjäten, Abschneiden verblühter Stauden und Ausputzen der Rosen komme ich zur Ruhe. Hermann Hesse sagt es mit trefflichen Worten: „Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben wie die Meditation.“ (Vorausgesetzt, die lauten Motorgeräte in den Nachbargärten schweigen, setze ich hinzu!) Von 2012 bis 2014 war ich Sprecherin des Zweiges Schleswig-Holstein. Jetzt, als  Mitglied des Vorstandes, möchte ich mich unter anderem für die Bildung eines Zweiges in Mecklenburg-Vorpommern engagieren.  

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Beisitzerin - Antje Peters-Reimann

 

Wohlgefühlt im Garten habe ich mich eigentlich schon immer. Doch meine wirkliche „Gartenerweckung“ hatte ich bei einer Reise an die Loire, auf der  ich ganz zufällig am Schloss Villandry vorbeikam. Bei einem Blick aus einem der Schlossfenster breitete sich nur dichtester Nebel vor mir aus. Doch plötzlich lichtete sich dieser – und vor mir erstreckte sich der herrlichste Küchengarten, den ich je gesehen hatte: ein Potpourri an Farben und Formen und ein sinnliches Fest für die Augen! Damals hat mich die Leidenschaft für schöne Gärten gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Und ich liebe es, als Gartenjournalistin meine Leidenschaft für bekannte und unbekannte Gärten und ihre Schöpfer mit meinen Lesern und Zuhörern zu teilen! Denn es gibt für mich nichts Spannenderes als gute „grüne Geschichten“!

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Beisitzerin - Christa Hasselhorst

 

„Ein Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert Zeit und Zuwendung“ - dieses Zitat des großen (leider früh verstorbenen) Schweizer Gartenkünstlers Dieter Kienast ist heute aktueller und wichtiger denn je. Meine Leidenschaft für Gärten wurde als Kind im paradiesischen Garten der Großeltern ausgesät, viele Jahre später kam die Ernte. ALs ich im Jahr 2000 nach Potsdam zog, schicksalshafterweise in die Lennéstraße, gleich um die Ecke des Parks Sanssouci. So wurde ich, eigentlich Kulturjournalistin, zur passionierten ‚Parkomanin‘, schrieb 13 Gartenbücher und entdecke täglich neu: das Thema Garten ist wie eine Zwiebel! Je mehr man enthüllt, umso vielschichtiger öffnet sich eine wunderbare Welt, die mit vielen anderen Künsten verbunden ist. Garten ist SInnlichkeit, ist Emotion, ist Kultur, ebenbürtig mit Musik, Architektur, Malerei. Ob historische Gärten oder ‚Urban Gardening' - die Bandbreite ist immens und verbindet Menschen aus allen Schichten. Seit über zehn Jahren bin ich Mitglied in der Gartengesellschaft, zeitweise auch als Zweigsprecherin in Berlin. Jetzt möchte ich als Beisitzerin neue Impulse einbringen, um unsere Ziele - Einsatz für Erhaltung historischer Gärten ebenso wie Engagement für öffentliche Räume - breitenwirksamer zu unterstützen. Je mehr öffentliche Relevanz unsere Gesellschaft erhält, umso intensiver können diese Ziele erreicht werden.

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