Besuch des Gärtnerei Grüne Kugel und der Schlossinsel Rantzau
Gärtnerei Grüne Kugel, Hauptstraße 43, 25335 Bokholt-Hanredder
Wir besuchen zunächst den privaten Garten der Inhaberin Andrea Küster und haben dann Zeit, die Gärtnerei zu durchstöbern. Die Gärtnerei Grüne Kugel bewirbt ihr Sortiment mit der Devise "Gewachsen in Schleswig-Holstein, robust, vital und ausgezeichnet." Die Grüne Kugel verfolgt das Ziel kräftige, widerstandsfähige Pflanzen anzubieten, die langanhaltende Freude bereiten. Informationen über die Events finden Sie im anliegenden Flyer der Grünen Kugel.
Anschließend fahren wir zur Schlossinsel Rantzau in Barmstedt. Über die Pinneberger Landstraße erreichen sie die kleine Straße Rantzau, die zu einem Parkplatz führt.
Schlossinsel Rantzau, Rantzau 9-15, 25355 Barmstedt

Das Gebäudeensemble am Rantzauer See gründet auf den Resten einer mittelalterlichen Befestigungsanlage; das namensgebende Schloss wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgetragen und durch ein schlichtes Herrenhaus ersetzt. Eine Kopfsteinpflasterbrücke führt in den malerischen historischen Komplex mit dem Museum der Grafschaft Rantzau im alten „Königlichen Amtsgericht“, dem Atelier der Künstlerin Karin Weißenbacher, einer Remise mit Objekten des Kunsthandwerks, zu der mit 500 Jahren zu den ältesten Mühlen Schleswig-Holsteins gehörenden Wassermühle und dem Restaurant im ehemaligen Schlossgefängnis. Alte Bäume vervollständigen das Bild einer abgeschiedenen Idylle.
Gegen 14:00 Uhr stärken wir uns zunächst im Schlossgefängnis, wohin man freiwillig zum Mittagsimbiss geht - http://schlossgefaengnis.com/ Der Wirt hat einen phantasievollen Imbiss versprochen, für den wir € 20 bezahlen. Bitte halten Sie den Betrag bereit, den wir einsammeln werden, um die Rechnung im Ganzen zu begleichen.
Anschließend - gegen 15:00 Uhr - erkunden wir die Schlossinsel Barmstedt unter sachkundiger Führung Christine Wünsches und Dr. Michael Heins aus dem dortigen Schlossmuseum, um mehr zu erfahren über diesen fast aus der Zeit gefallenen Ort. Angelegt wurde er vermutlich Mitte des 12. Jahrhundert von den Rittern von Barmstede als Wasserburg an der Krückau . Eine Urkunde des Welfenherzogs Heinrichs der Löwe aus dem Jahres 1149 erwähnt Heinrich I. von Barmstede, der zu dieser Zeit offenbar gräflich schauenburgischer Vogt des Ortes und des Kirchspiels Barmstedt war. Die Burg gelangte 1322 durch Kauf in den Besitz der Schauenburger Grafen und wurde Verwaltungssitz des Amtes Barmstedt, einem Gebiet, das der nördlichen Region des heutigen Kreises Pinneberg entsprach und damals den nördlichen Bereich der Grafschaft Holstein-Pinneberg umfasste.
Der See, in dem die Insel heute liegt, wurde erst in den 1930er Jahren angelegt. Viele Jahrhunderte lang bot sich aber ein ähnliches Bild durch das Stau-becken des Wassermüllers, das durch regelmäßig künstlich herbeigeführte Überschwemmungen der Krückau gebildet wurde. Tauchen wir also ein in diesen Teil der Geschichte unseres Landes.
Gäste sind uns herzlich willkommen; sie erfahren, was wir in der Gartengesellschaft so treiben und haben vielleicht sogar Lust darauf, öfter dabei zu sein und Mitglied zu werden. Bis dahin zahlen Gäste einen "Nichtmitgliederbeitrag" von € 10,00. Für Mitglieder sind die Führungen kostenfrei.
Wenn Sie an der Exkursion teilnehmen möchten, melden Sie sich bis Montag, den 13. April 2026 bei Karin Wiedemann,