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Walled Garden Petzow

Gärten an den Oberitalienischen Seen

Prachtvolle Villen, paradiesische Gärten, Inselidylle voller Exotik - das alles bieten Comer See und Lago Maggiore. Gartenexpertin Christa Hasselhorst entführt auf eine zauberhafte Reise nach Oberitalien.

bericht bb 1 2026Fotos: Christa Hasselhorst

Bei unserem ersten Vortrag in diesem Jahr am 24. Januar 2026 nahm uns Christa Hasselhorst, Buchautorin und Reise mit an die Gärten der oberitalienischen Seen (Comer See und Lagigo di Maggiore). War bei diesem kalten Januarwetter genau das Richtige wurde man doch auf den Frühling eingestimmt.

"Dies ist ein Ort unvergleichlichen Zaubers", schwärmte schon der Schriftsteller Alexandre Dumas über die Oberitalienischen Seen. Sein Lob gilt noch immer: subtropische Vegetation, malerische Dörfer, fjordartige samtgrün bewachsene Täler mit eindrucksvollem Steilufer. Der Comer See und der Lago Maggiore bezaubern mit aristokratischen Villen inmitten grandioser Parkanlagen. 

Wir wurden zu den beeindruckendsten Gärten einer glanzvollen Epoche entführt. Sie sind üppig gefüllt mit botanischen Kostbarkeiten, subtropischen Bäumen, Kamelien, Zitrusfrüchten und den nördlichsten Olivenbäumen Europas. Romantische Paradiese, die an den Ufern der smaragdgrünen Seen thronen, wie die Villa Carlotta am Comer See. Die elegante Villa Melzi betört als eine Oase im Englischen Stil. Bei der an einem Steilufer kunstvoll drapierten Anlage der Villa Balbaniello sind die hohe Kunst des Formschnitts zu bewundern und überwältigende Panoramen auf den See. Zauberhafte Plätze und ungewöhnliche mediterrane Flora bieten die verwunschenen, terras-senförmig am Seeufer angelegten Gärten der Villa Monastero und Villa Cipressi. Und immer der Blick auf den See und die schneebedeckte Silhouette der Alpen. 

Am Lago Maggiore liegen die legendären Borromäischen Inseln. Die Attraktion ist die Isola Bella, fast unwirklich liegt sie wie ein grünes, zu einem einzigen Garten gewordenes Schiff im Wasser. Geradezu heiter wirkt die benachbarte Isola Madre, mit subtropischen Pflanzen, stillen verschlungenen Pfaden und buntschillernden Vögeln unter Palmen. Der Glanz vergangener Epochen und der Zauber dieser Region, ermöglicht durch mildes Klima, ist trotz Massentourismus bis heute erhalten geblieben.

Während des Vortrages bekam man richtig Lust auf diese Gartenreise, möchte man doch anstatt der gezeigten Fotos die Orte und Aussichten selbst erkunden.